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Wenn Sie über die Olympus PEN Kit Objektive hinaus anfangen möchten, Objektive zu Ihrer Sammlung hinzuzufügen, dann ist dieser Beitrag der richtige für Sie. Vom Verständnis der Objektive selbst bis hin zu einer Anleitung, welches Objektiv für welchen Zweck zu verwenden ist, finden Sie in diesem Beitrag viele hilfreiche Informationen, um mit der großen Auswahl an Olympus-Objektiven zu beginnen, die alle mit Ihrer Olympus PEN kompatibel sind.

Was bedeuten die Zahlen
Die erste Zahl am Ende Ihres Objektivs gefolgt von mm ist die Brennweite des Objektivs, z.B. 45mm oder 14-42mm für das Kit-Objektiv. Dies ist ein Hinweis auf Ihren Blickwinkel. Steht dort nur eine Zahl, hat das Objektiv eine feste Brennweite und wird oft als Prime Objektiv bezeichnet. Gibt es zwei Zahlen, handelt es sich um ein Zoomobjektiv, das sich zwischen den beiden Brennweiten entweder mit dem automatischen oder manuellen Zoom bewegen kann.

Generell gilt: Je länger die Brennweite, desto enger der Blickwinkel und desto höher die Vergrößerung. Je kürzer die Brennweite, desto größer der Sichtwinkel und desto geringer die Vergrößerung. Standardobjektive haben ein Sichtfeld, das dem menschlichen Auge am nächsten ist, z.B. das Olympus 25mm F1.8 Objektiv. Weitwinkelobjektive haben ein breiteres Sichtfeld als das menschliche Auge sehen kann, z.B. das 17mm F1.8. Die zweite Zahl auf Ihrem Objektiv ist die Blende. Die Blende bezieht sich auf die Öffnung der Linse, durch die das Licht hindurchtritt. Im Wesentlichen ist es ein verstellbares Loch. Die Zahl gibt die Größe der größtmöglichen Öffnung für dieses Objektiv an. Beim 25mm- oder 17mm-Objektiv kann die Blende somit auf bis zu F1.8 geöffnet werden. Kurz gesagt ist F1.8 das Verhältnis der Brennweite (Focal length) zur Blendenöffnung. Für das 14-42mm Kit-Objektiv ändert sich die größtmögliche Blende mit dem Zoom, so dass die größte Blende zwischen F3.5 und, vollständig vergrößert, F5,6 liegt.



Warum muss ich mit einigen Objektiven so weit hinten stehen?

Die oft gestellte Frage, wenn man mit der Verwendung verschiedener Objektive an der Olympus PEN beginnt, ist: "Warum muss ich so weit hinten stehen?" Oft ist das erste Objektiv, das zu dem Olympus PEN-Kit ergänzt wird, das 45 mm F1.8 Objektiv. Dieses hat ein extrem anderes Sichtfeld als das 14-42 mm Kit-Objektiv, was durchaus sehr verwirrend sein kann. Wie bereits erwähnt: Je länger die Brennweite, desto enger der Blickwinkel und desto höher die Vergrößerung. Je kürzer die Brennweite, desto größer der Sichtwinkel und desto geringer die Vergrößerung. Das bedeutet, dass Ihr 14-42mm Kit-Objektiv einen viel breiteren Blick mit geringer Vergrößerung bietet. Ihr 45mm Objektiv liefert hingegen einen viel kleineren Blickwinkel, der viel stärker vergrößert. Werfen Sie einen Blick auf das Diagramm und Sie werden sehen, wie das 14mm Kit-Objektiv wesentlich mehr von dem Motiv aufnimmt, während das 45mm nur einen kleinen Teil davon erfasst. Um die gleiche Menge an Motiv zu erfassen, müssten Sie daher mit den 45mm deutlich weiter zurückgehen.

Weitere Dinge, die Sie beachten sollten
• Experimentieren Sie immer mit der Blende. Nutzen Sie dafür andere Objektive mit einer anderen Brennweite, denn die Einstellung der Blende kann Ihr Foto enorm beeinflussen.

• Beachten Sie, dass einige Objektive, wie z.B. das 17mm F1.8 und das 12mm F2.0, einen manuellen Fokussierring haben, der für eine bessere Kontrolle des Objektivfokus verwendet werden kann.

• Einige M.Zuiko Objektive sind nur in der Farbe Schwarz erhältlich, z.B. das 30mm F3,5.

Autor & Fotograf Debs Stubbington

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