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Natur & Tiere

Im ersten Teil habe ich bereits davon erzählt, was bei der Wildlife-Fotografie so alles schiefgehen kann und wieso gerade die PRO Capture Funktion helfen kann, kleine Erfolge zu erzielen. In diesem Beitrag werde ich nun eher auf die Fotografie von Vögeln eingehen.

Autofocus limitiert auf 4m, PRO Capture mit Continuous Autofokus und einen halb heruntergedrückten Auslöser. Jedes Mal, wenn ich einen Vogel durch den Sucher erblickt habe und sich eine andere Meise sich im Hintergrund näherte, habe ich den Auslöser komplett betätigt. Obwohl sich die Meisen gerade im Flig natürlich sehr schnell bewegen, habe ich auch dank der E-M1X sehr schnell ein super Ergebnis erzielt.

Mein nächstes ziel: Die Zunge eines Spechts zu fotografieren. Man sagt, dass die Zunge eines Vogels ein paar Zentimeter lang ist. Nachdem ich Ewigkeiten in meinem Versteck gewartet habe, kam mein Model, ein graues Weibchen, endlich angeflogen. Sobald sich der Vogel sicher fühlte, schaue es sich in der Umgebung um. Nachdem ich einige schöne Porträts eingefangen hatte, fokussierte ich mich auf den Schnabel des Vogels und wollte die rausfahrende Zunge einfangen. Ich war überrascht, wie schnell der Autofokus in solch einem Moment reagiert.

Trotzdem wartete ich noch, bis der Vogel in meine Richtung blickt. Die ersten Ergebnisse waren wirklich erfolgreich und gestochen scharf. Ich wüsste nicht, mit welchem Kameramodell ich diese Ergebnisse sonst erzielt hätte.

Innerhalb eines Augenblicks hat sich die Szene direkt geändert. Der zuvor erblickte Specht hat sich dazugesellt. Die Vögel haben einige Augenblicke auf dem Stamm umhergetanzt. Ich habe mit der Kamera direkt ins Hochformat gewechselt. Dank des zweiten Auslösers gar kein Problem. Auf einmal wurde die Szene dann aber doch gestört durch den Anflug eines Falkens, der tödliche Feind aller kleinen Vögel. Der Falke machte sich direkt an seine Beute und das alles direkt vor meiner Linse.

Für Milliarden von Jahren hat sich die Natur selbst bestimmt und auch wir Menschen , die ja eigentlich auch nur eine kleine Spezies sind, sollten daran nichts ändern. Ich habe schon so oft atemberaubende Naturspektakel miterlebt und einige haben mich echt zu Tränen gerührt.

Autor & Fotograf: Lukasz Bozycki

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