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Natur & Tiere

Wildlife Fotografie kann manchmal wirklich sehr nervenaufreibend sein und oft geht man ohne große Erfolge nach Hause. Da muss man sich immer vor Augen führen, damit ich nicht allzu fristriert heim kehre. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

Tiere in der freien Wildbahn trifft man nicht jeden Tag. Wenn man auf sie trifft, sind sie oft schnell verschreckt und direkt wieder ungergetaucht, bevor man ein gutes Bild machen konnte. Deshalb nutze ich oft bestimmte Tarnungen, damit mich die Tiere nicht direkt entdecken.

Hinzu kommt, dass das Wetter und das Licht nicht immer mitspielen. Man kann den Wetterbericht noch so oft checken, bevor man sich auf den Weg macht, ich wurde schon oft überrascht. Vor Kurzem war ich in Polen unterwegs. Die Tage ähnelten sich sehr: Es war bewölkt, trocken und jeden Tag um die null Grad. Dann plötzlich der Umschwung und durch einen heftigen Regen wurde plötzlich aus Winter Herbst.

Der dritte wichtige Punkt für ein erfolgreiches Wildlife Shooting: Das Equipment. Als erstes sollte man sich natürlich so gut mit der Technik auskennen, dass man sein Equipment quasi blind bedienen kann ohne auch nur ein Auge vom Sucher nehmen zu müssen.

Sie fragen sich warum? Nicht nur die Tiere können schnell wieder im Dickicht verschwinden, auch das gegebene Licht kann sich schnell ändern. Deswegen sollte man keine Zeit damit verlieren, lange nach den passenden Änderungen im Kamera Menü zu suchen. Denn dann es schon längst zu spät sein und man hat den perfekten Moment verpasst.

Die neue OM-D E-M1X bietet eine Menge interessanter Features, die jedem Naturfotografen zu Gute kommen. Der super schnelle geräuschlose Verschluss (60 fps), die PRO Capture Funtkion, Live Composite oder aber auch der programmierbare Autofokus, die automatische Objekterkennung und –Tracking etc. All diese Funktionen spielen in die Natur- und vor allen Wildlife Fotografie ein.

Um die Features der neuen Kamera zu testen, habe ich meine Objekte mit Vogelfutter angelockt. Der Plan schien einfach. Nachdem ich einen beliebten Spot der Vögel ausgemacht habe, habe ich den Autofokus entsprechend auf diesen Spot eingestellt. So konnte mir schonmal der Fokus keinen Strich durch die Rechnung machen. Zusätzlich habe ich den Autofokus auf eine horizontale Linie begrenzt. Manchmal passieren Dinge einfach sehr schnell, sodass man so gut es geht vorbereitet sein muss. Dies sieht man auch im passenden Film, bei der einige Szenen festgehalten wurden.

Als ich alle Funktionen perfekt voreingestellt hatte, konnte ich jeden kleinsten Teil einer Sekunde nutzen, um den perfekten Shot zu erzielen. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, hatte ich mir vorgenommen, einen landenen Vogel mit der Kamera einzufangen. Dafür habe ich die PRO Capture Funktion aktiviert. Wenn diese aktiviert ist und der Auslöser gedrückt wird, nimmt die Kamera die letzten 35 Fotos auf. Diese Funktion habe ich bereits im Sommer ausgiebig getestet und habe dazu einen klinen Film erstellt und ihn in zwei Teile geteilt: Im ersten Teil habe ich die PRO Capture Funktion nicht genutzt und im zweiten Teil dann eingeschaltet. Ich kann mir meine Arbeit ohne diese Funktion gar nicht mehr vorstellen. Sie ist einfach brillant!

Autor & Fotograf: Lukasz Bozycki

Alle Bilder wurden aufgenommen mit: