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Natur & Tiere

Spitzbergen, die größte Insel innerhalb der Inselgruppe. Die größte Norwegische Insel befindet sich nur 1.000k vom Nordpol entfernt. Viele Expeditionen zum Norpol starten hier. Die Nächte dauern manchmal Monate an, es herscht polares Klima und man entdeckt überall Eisbären. Hier leben tatsächlich mehr Eisbären als Menschen.

Safety:
Wenn man nach Spitzbergen reist, darf man eine Sache nicht vergessen: Wir dürfen uns nicht davon täuschen lassen, wie einfach es ist, nach Spitzbergen zu reisen, nämlich in etwas so wie nach Madrid oder Paris. Wir sollten immer daran denken, dass wir aus dem warmen Flugzeug direkt in ein Polargebiet treten. Mit all seiner Schönheit, seinen Gletschern und der lauernden Gefahr. Außerhalb der Stadt ist man direkt dem Wetter, den Gletschern, den Lawinen und wilden Tieren ausgesetzt. Man sieht keine Menschenseele unterwegs und hat keinen Handyempfang.

Wenn man untwewegs ist, sollte man immer bewaffnet sein. Dafür benötigt man vor Ort natürlich einen Waffenschein, um sich entsprechend auszurüsten.



Generell habe ich folgendes Equipment dabei gehabt:
• Leuchtfeuer, um in kritischen Situationen Hilfe zu rufen
• Ein Satellitentelefon
• Eine Leuchtpistole, um Bären abzuschrecken
• Ein Kompass und eine Karte
• Ein GPS-Gerät
• Winter Equipment: Steigeisen, eine Axt Mountain, einen Lawinenschaufel, eine Lawinendetektor etc.

Dies sind erstmal die Grundlegenden Dinge, die wir zum Schutz benötigen. Zusätzlich brauchten wir natürlich warme Klamotten und Camping Equipment.

Kamera Equipment:
Wie immer, habe ich zwei Kameras mit auf die Reise genommen. Falls irgendetwas schiefgehen sollte, beruhigt mich die Vorstellung, ein zweites Equipment dabei zu haben. Deswegen habe ich die E-M1X und die E-M1 Mark II mit dabei gehabt. Dazu kamen jede Menge Objektive, um für alle Situationen gewappnet zu sein: Landschaften, aber auch jede Menge Tiere, wie Rentiere, Polarfüchse und vielleicht ja sogar Bären. Obwohl es so viele Bären auf der Insel gibt, ist es doch eine Seltenheit, einen von ihnen zu treffen.

Dazu kommen ein Stativ und einige Filter, sowie ein ekliner Helfer, mit dem man ganz einfaach kabellos Bilder von der SD Karte auf den Rechner kopieren kann. Alles war in zwei Backpacks untergebracht: Ein Lowepro Whistler mit dem gesamten Kamera-Equipment und ein weiterer Backpack für das restliche Equipment, das mich durch den Winter bringen sollte.

Mein Haupttransportmittel, um das gesamte Equipment überhaupt mitführen zu können, war ein Schneemobil, mit dem ich am Ende 900km gefahren bin. Dank des Mobils konnte ich unterwegs meine Kamera Akkus aufladen, was bei geringen Temperaturen ja bekanntlich eigentlich nicht so gut funktioniert. Die Kamer ahabe ich direkt via Zigarettenanzünder geladen. Das war für mich eine super Lösung, da ich durchgehend mit vollen Akkus unterwegs war.

Die neue OM-D E-M1X ist genau für solch einen extremen Trip gemacht. Auch wenn sie etwas größer, als ihre Vorgängermodelle ist, ist sie perfekt für die erschwerten Konditionen, die uns die Natur manchmal bietet. Abdichtungen, kein Problem bei kühlen Temperaturen, genügend Energieleistung, die Ergonomie, das Laden via Zigarettenanzünder unterwegs, dies alles bietet mit die E-M1X.

Autor & Fotograf Marcin Dobas

Alle Bilder wurden aufgenommen mit: