Naturwissenschaften

Wissenschaft und Technologie bieten Lösungen für viele Probleme in der Welt. Mit unseren im Geschäftsbereich Scientific Solutions entwickelten Produkten für Industrie oder Life Sciences tragen wir entscheidend dazu bei. Wir glauben an die Kraft der Innovation und wollen intelligente Ideen unterstützen. Deshalb, und um den Fortschritt in der Wissenschaft voranzutreiben, fördern wir junge Talente und Wissenschaftler. Dabei unterstützen wir die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und vergeben Stipendien für Wissenschaftler.

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Social Responsibility - Natural Sciences

Im Sinne der Forschung: Froschhaut stark vergrößert dargestellt, unter dem Olympus FV3000 Mikroskop.

Talente fördern, Innovationen vorantreiben

In fremde Kulturen eintauchen, mit Gleichaltrigen in Kontakt treten und internationale Freundschaften schließen: Das ist es, was die Erfahrungen von Austauschschülern prägen und besonders machen. Der persönliche Horizont erweitert sich, neue Perspektiven werden erschlossen und noch dazu hat man eine Menge Spaß.

Um einen dauerhaften Kontakt zwischen japanischen und deutschen Schulen herzustellen und über die Rolle Japans im Bereich der MINT-Bildung zu informieren, hat das JDZB (Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin) das Science Youth Programm für den deutsch-japanischen Schüleraustausch ins Leben gerufen. Das Programm richtet sich an Gymnasien in Deutschland mit Japanisch-Unterricht sowie an alle MINT-Schulen und MINT-freundlichen Schulen mit einer stark naturwissenschaftlichen Ausrichtung. Mit einer entsprechend ausgerichteten Partnerschule in Japan sollen Projekte zu naturwissenschaftlichen oder technischen Themen geplant und weiterentwickelt werden.

Olympus unterstützt das Programm finanziell und möchte damit nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern auch die wissenschaftlich-technischen Projekte der Schüler unterstützen, die im Arbeitsalltag von manchen Olympus Kollegen ausgelebt werden. Daneben ist ein Besuch der jeweiligen Firmenzentralen in Hamburg und Tokyo Bestandteil des Programms.

Hier erfahren Sie mehr über das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin: http://www.jdzb.de/en/home/

Die Olympus Europa Stiftung Wissenschaft fürs Leben vergibt jährlich gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) den Endoskopie Forschungspreis. Dieser Preis würdigt herausragende Leistungen auf den Gebieten der Grundlagenforschung und klinischen Forschung. Neben der Auszeichnung herausragender Projekte soll mit dem Preis auch die Attraktivität der gastroenterologischen Endoskopie für den medizinischen Nachwuchs gesteigert werden.

Der Gewinner von 2017

Dr. Peter Klare von der Technischen Universität München gewann den Endoskopie Forschungspreis 2017. Er erhielt den mit 15.000 Euro dotierten Preis für seine Forschung zur Kapnographie, einer speziellen Technik, mit welcher der Anästhesiestatus von Patienten während einer Endoskopie überwacht werden kann.

Im Gegensatz zu der herkömmlichen Methode der Pulsoximetrie, welche die Sauerstoffsättigung im Blut des Patienten überwacht, misst die Kapnographie den CO2-Gehalt der ausgeatmeten Luft. Klare erkannte, dass Pausen oder Unterbrechungen der Atmung während der Endoskopie mit der Kapnographie leichter und schneller zu erkennen sind als mit der Pulsoximetrie.

Die Kapnographie ist bei Vollnarkosen längst Standard, nicht aber bei der Endoskopie unter Betäubung. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass man unbedingt darüber nachdenken sollte, die kapnographische Überwachung zukünftig zu einem Standardverfahren für die Endoskopie unter Betäubung zu machen“, fasst Klare den Erfolg seiner Arbeit zusammen. Er erklärte außerdem, dass ihm die Auszeichnung Anreize für die weitere Forschung auf dem Gebiet der klinischen Endoskopie gebe.

Der Gewinner von 2016

…war Dr. Eugen Zizer vom Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Ulm. Er überzeugte die Jury, die sich aus renommierten Gastroenterologen zusammensetzte, durch seine Arbeit an einem im 3D-Druckverfahren gefertigten sogenannten Overtube-System für den Einsatz bei einer Endoskopischen Submukosadissektion (ESD). Sein Fazit: Das Overtube-System scheint die ESD-Technik deutlich einfacher und schneller zu machen.

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