Hamburg, 26.09.2018 | Story | Lösungen für Life Sciences Olympus verbessert die Erfolgsraten im IVF-Bereich

Olympus hat auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie (ESHRE) einen optimierten Workflow für die In-vitro-Fertilisation (IVF) vorgestellt, der Fachleute aus aller Welt in Erstaunen versetzt.

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Auf der Jahrestagung der ESHRE, einer der größten Veranstaltungen am IVF-Markt mit 12.000 Besuchern aus 130 Ländern, hatte Olympus zu Live-Vorführungen einer Workflow-integrierten Spindeldarstellung für die In-vitro-Fertilisation (IVF) geladen. Bei drei Live-Vorführungen demonstrierte Olympus den Vorteil dieser Lösung und versetzte viele Embryologen mit der beeindruckenden optischen Qualität und Geschwindigkeit der Darstellung in Erstaunen. Olympus wurde von Embryotools unterstützt, einem Kooperationspartner, der sich darauf spezialisiert hat, Reproduktionsmedizinern und Herstellern ein breites Kompetenzspektrum anzubieten.

Es ist wahrscheinlich der natürlichste Wunsch eines Paares, ein Kind zu bekommen und eine Familie zu gründen. Aus verschiedenen Gründen ist das jedoch nicht immer einfach. Die Fruchtbarkeit wird stark von äußeren Faktoren beeinflusst, wie beispielsweise Alter, Umweltverschmutzung und Stress im Alltag. Für viele Paare ist die IVF (In-vitro-Fertilisation) die einzige Chance auf eine Schwangerschaft. Der IVF-Markt wächst seit Jahren stetig, und Olympus ist einer der großen Player auf diesem Gebiet. Zur Durchführung des komplizierten IVF-Verfahrens verlassen sich Embryologen auf die hervorragende optische Leistung der Mikroskope von Olympus.

Dank der neuen Kontrasteinstellung wird das IVF-Verfahren leichter.

Für IVF-Mediziner stellt die Erfolgsquote ein entscheidendes Qualitätskriterium dar. Jegliche Behandlung außerhalb ihrer natürlichen Umgebung bedeutet für lebende Zellen, wie etwa Spermien und Eizellen, Stress. Aus diesem Grund haben Embryologen besonderes Interesse an einem schlanken Arbeitsablauf. Dabei muss gewährleistet sein, dass sich die Qualität der Spermien und Eizellen für ein erfolgreiches Verfahren eignet.

Eine Möglichkeit, die Qualität der Eizellen zu beurteilen, ist die Polarisationsmikroskopie. Mit dieser Kontrasttechnik wird der Spindelapparat der Eizelle dargestellt, und der Embryologe kann u. a. die richtige Position der Eizelle bestimmen. Die Einstellung des Kontrastverfahrens an einem Mikroskop ist anspruchsvoll und erfordert zahlreiche manuelle Anpassungen am Mikroskop.

Olympus hat jetzt die Kontrasteinstellung in die halbmotorischen Mikroskope der IX73-Serie integriert. Damit wird das IVF-Verfahren wesentlich vereinfacht. Embryologen können jetzt einfach per Knopfdruck alle Einstellungen am Mikroskop automatisch und ohne merkliche Verzögerungen im Workflow vornehmen.