Die Kameras des Olympus E-Systems sind mit einem Full Frame Transfer CCD Sensor im FourThirds Format bestückt. Dieser leistungsstarke Sensor wurde speziell für die professionelle Digitalfotografie entwickelt.
Mit dem Full Frame Transfer CCD-Sensor lassen sich Bilder von höchster Qualität erzielen. Häufig werden in Digitalkameras so genannte Interline Transfer CCDs eingesetzt. Diese Aufnahmesensoren wurden jedoch ursprünglich für die Aufzeichnung von bewegten Bildern entwickelt. Der im Olympus E-System verwendete Sensor zeichnet sich dagegen durch eine wesentlich größere lichtempfindliche Oberfläche (Aufhellungsfaktor) aus und liefert zudem auch mehr Bildinformationen als die Interline Transfer CCDs.
Das hängt unter anderem damit zusammen, dass jedes Element eines üblichen CCD-Sensors nicht nur aus einer Fotodiode besteht, die die Signale generiert, sondern auch aus einem so genannten Übertragungskanal, der die Signale dem Prozessor zuführt. Weil der FFT CCD-Sensor quasi selbst als Teil des Übertragungskanal genutzt wird, kann der Platz eines zusätzlichen Übertragungskanales eingespart werden, so dass größere und potenzialreichere Fotodioden realisierbar sind.
Aus diesem Grund ist es möglich, dass mehr Licht für die Signalgenerierung genutzt werden kann. Das Ergebnis spiegelt sich in deutlich mehr verwertbaren Bilddaten sowie einer höheren Empfindlichkeit und einem größeren Dynamik-Bereich wider, was zum Beispiel zu einer außergewöhnlich feinen Abstufung der Helligkeitswerte in dunklen und hellen Bildbereichen führt.
Auch das Verhältnis von Signaldaten zu Stördaten (Rauschen) ist deutlich verbessert. Dadurch wird das Rauschverhalten bei Aufnahmen in Dunkelheit oder mit hohen ISO-Werten optimiert sowie eine außergewöhnlich feine Abstufung der Helligkeitswerte in hellen Bildbereichen gewährleistet.
Dank ihrer Full Frame Transfer-Architektur gewährleisten die Sensoren der E-System Kameras Bilder von eindrucksvoller Qualität.
Der Live MOS Sensor der E-330 bietet dauerhaft höchste Bildqualität beim niedrigen Energieverbrauch eines CMOS Sensors. Durch vereinfachte Schaltkreisführung wurden die Abstände der Fotodioden zu ihrer Mikrolinse verringert. Dadurch wird eine extreme Empfindlichkeit auch bei großen Einfallswinkeln erreicht.
Die wichtigsten Daten:
Four Thirds Type-Sensor mit einem Seitenverhältnis von 4:3 (17,3 x 13,0 mm / 21,6 mm diagonal)
Antiblooming für jedes Pixel
On-chip RGB-Mosaik-Farbfilter mit Mikrolinsen für verbesserte Farbaufzeichnung
Alle FourThirds Standard ZUIKO DIGITAL Objektive von Olympus wurden speziell für die Digitalfotografie entwickelt. Ihre extrem hohe Auflösung, Resultat eines langen und komplexen Herstellungsprozess, nutzt jedes Pixel des Bildsensors aus.
Denn dessen große Auflösung wird nur dann genutzt, wenn jedes Pixel aufgrund des vorgeschalteten Objektivs eine andere Information erhält. Die herkömmlichen Objektive von Kleinbildkameras können diese hohe Differenzierung besonders am Bildrand nicht leisten. Bei genau auf die Digitalfotografie hin entwickelten Linsen liegt die Auflösung unter dem Durchmesser eines Pixels. Details werden von jedem Pixel separat erfasst.
Zusätzlich gewährleistet ein Kommunikationstool die reibungslose Koordination zwischen Objektiv und Kamera.